Häufig gestellte Fragen

Ob Kauf, Verkauf oder Bewertung – hier finden Sie fundierte Antworten auf die wichtigsten Fragen der Immobilienbranche. Transparent, aktuell und leicht verständlich erklärt.

Wir nutzen eine Kombination aus fundierten Marktdaten, unserer langjährigen Erfahrung in Kärnten und einer persönlichen Vor-Ort-Besichtigung, um den realistischen und optimalen Verkaufspreis für Ihre Immobilie zu bestimmen.

Für einen reibungslosen Verkauf benötigen wir in der Regel den aktuellen Grundbuchauszug, Baupläne, einen gültigen Energieausweis sowie eventuell bestehende Miet- oder Pachtverträge. Wir helfen Ihnen gerne bei der Beschaffung fehlender Dokumente.

Unsere "Light-Bewertung" zur ersten Preiseinschätzung ist für Sie absolut kostenlos und unverbindlich. Für tiefgehende und gerichtsfeste Gutachten bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Pro-Pakete an.

Die Verkaufsdauer hängt von Faktoren wie Lage, Preis und Zustand ab. Durch unser großes Netzwerk und gezieltes Premium-Marketing finden wir in der Regel innerhalb von 1 bis 3 Monaten den passenden Käufer.

Ein professioneller Makler spart Ihnen viel Zeit, Nerven und bares Geld. Wir übernehmen die rechtliche Prüfung, die Vermarktung, filtern Besichtigungstouristen heraus und führen die Preisverhandlungen in Ihrem besten Interesse.

In Österreich belaufen sich die Kaufnebenkosten auf ca. 10 % des Kaufpreises. Diese setzen sich zusammen aus Grunderwerbsteuer (3,5 %), Grundbucheintragungsgebühr (1,1 %), Kosten für die Vertragserrichtung (ca. 1-3 % zzgl. USt.) sowie der Maklerprovision (3 % zzgl. USt.).

Ja, der Energieausweis ist gesetzlich vorgeschrieben. Er gibt Auskunft über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Spätestens bei der Vertragsunterzeichnung muss dem Käufer oder Mieter eine Kopie ausgehändigt werden.

Ja, das ist problemlos möglich. Im Zuge der Verkaufsabwicklung wird der noch offene Kreditbetrag durch den Kaufpreis abgelöst und das Pfandrecht der Bank im Grundbuch gelöscht. Der Restbetrag wird an Sie ausbezahlt.

Der erste Eindruck zählt! Sorgen Sie für Helligkeit, lüften Sie gut durch und entfernen Sie persönliche oder zu viele Deko-Elemente ("Home Staging"). Kleinere Reparaturen sollten vorab erledigt werden, um einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen.

Ein Kaufanbot ist eine verbindliche Willenserklärung des Käufers, die Immobilie zu den genannten Bedingungen zu erwerben. Wird das Anbot vom Verkäufer gegengezeichnet, kommt rechtlich bereits ein Kaufvertrag zustande.

In Österreich ist es üblich, dass sich Käufer und Verkäufer die Provision teilen (jeweils max. 3 % des Kaufpreises zzgl. USt.). Bei reinen Suchaufträgen oder Vermietungen gelten teilweise andere gesetzliche Bestimmungen (z.B. Bestellerprinzip bei Miete).

Die Wohnfläche umfasst alle beheizbaren und bewohnbaren Räume. Die Nutzfläche schließt auch nicht zu Wohnzwecken dienende Räume wie Keller, Dachboden, Heizraum oder Treppenhaus mit ein.

Ja, für die grundbuchfähige Vertragsabwicklung in Österreich benötigen Sie einen Treuhänder (Notar oder Rechtsanwalt). Dieser verfasst den Kaufvertrag, übernimmt die Treuhandschaft für den Kaufpreis und veranlasst die Eintragung ins Grundbuch.

Grundsätzlich gilt bei gebrauchten Immobilien oft "gekauft wie besichtigt". Verschweigt der Verkäufer jedoch ihm bekannte Mängel arglistig, kann er dafür auch nachträglich haftbar gemacht werden. Eine fachmännische Prüfung vorab ist daher essenziell.

Der Immobilienmarkt ist ständigen Schwankungen unterworfen. Durch eine knappe Angebotssituation in vielen Regionen Kärntens lassen sich aktuell sehr gute Preise erzielen. Wir beraten Sie gerne unverbindlich zur aktuellen Marktlage in Ihrer Region.

Bei Fixzinskrediten bleibt die Rate über einen vereinbarten Zeitraum (z.B. 10, 15 oder 20 Jahre) gleich, was Planungssicherheit bietet. Variable Zinsen orientieren sich am Marktzins (Euribor) und können sinken, aber bei Zinsanstiegen auch die monatliche Belastung massiv erhöhen.

Beim Kauf einer Wohnung als Kapitalanlage steht die Rendite im Vordergrund. Wichtig sind die Lage, die Vermietbarkeit und steuerliche Aspekte (Vorsteuerabzug). Man spricht hier oft von "Betongold", da die Mieteinnahmen zur Kredittilgung beitragen.

Üblicherweise werden die letzten drei Gehaltszettel, der aktuelle Einkommensteuerbescheid, ein Nachweis über Eigenmittel, ein Lichtbildausweis sowie ein aktueller Grundbuchauszug und das Exposé der Immobilie benötigt.

Banken empfehlen in der Regel einen Eigenmittelanteil von mindestens 20 % des Kaufpreises zuzüglich der Kaufnebenkosten. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto bessere Zinskonditionen erhalten Sie meist.

Seit Juli 2023 gilt in Österreich bei der Wohnungsmiete das Bestellerprinzip: Die Maklerprovision zahlt in der Regel diejenige Partei, die den Makler zuerst beauftragt hat – meist ist das der Vermieter.

Ja, es gibt zahlreiche Förderungen auf Bundes- und Landesebene, insbesondere für thermische Sanierungen (Dämmung, Fenstertausch) und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger (Raus aus Öl und Gas). Wir empfehlen eine Beratung vor Projektbeginn.

Beim Eigentum gehört Ihnen das Grundstück und das Gebäude dauerhaft. Beim Baurecht "pachten" Sie das Grundstück für einen langen Zeitraum (meist 99 Jahre) gegen einen monatlichen Zins. Das Gebäude gehört Ihnen, das Land bleibt im Besitz des Baurechtsgebers.

Sollten Sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, suchen Sie umgehend das Gespräch mit Ihrer Bank oder Ihrem Finanzierungsberater. Oft lassen sich Lösungen wie eine vorübergehende Ratenstundung oder eine Laufzeitverlängerung finden.

Immer dann, wenn ein realistischer Marktwert ermittelt werden muss – sei es für einen geplanten Verkauf, eine Erbschaft, eine Scheidung oder zur Vorlage bei der Bank für eine Belehnung.

Bereiten Sie sich vor, indem Sie das Exposé vorab prüfen. Achten Sie vor Ort auf die Bausubstanz, Feuchtigkeit im Keller, den Zustand des Dachs und die Heizungsanlage. Stellen Sie gezielte Fragen zu Betriebskosten und Sanierungshistorie.

Dies ist ein Dokument vom Finanzamt, das bestätigt, dass die Grunderwerbsteuer bezahlt wurde. Erst mit dieser Bescheinigung kann der Notar die Eintragung Ihres Eigentumsrechts im Grundbuch vornehmen.

Eine Eigenheimversicherung (Feuer, Sturm, Leitungswasser) ist bei Finanzierungen meist verpflichtend. Zusätzlich sind eine private Haftpflichtversicherung sowie für Kreditnehmer oft eine Ablebensversicherung zur Absicherung der Familie sinnvoll.

Betriebskosten sind laufende Kosten für die Bewirtschaftung (Müll, Wasser, Versicherung, Hausreinigung, Grundsteuer). In einer Wohnungseigentumsgemeinschaft kommt meist noch eine Rücklage für zukünftige Reparaturen hinzu.

Dies garantiert dem Käufer, dass die Immobilie ohne bestehende Schulden oder Pfandrechte früherer Eigentümer übernommen wird. Der Notar stellt sicher, dass alte Hypotheken mit dem Kaufpreis getilgt und gelöscht werden.

Immobilienpreise werden primär durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Faktoren wie Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Anbindung an den Verkehr und Lebensqualität in der Umgebung (Lage, Lage, Lage) sind die Haupttreiber für den Wert.

Unser Immobilien-FAQ wird laufend aktualisiert, um Änderungen in der Gesetzgebung (z.B. Bestellerprinzip, Grunderwerbsteuer-Befreiungen) und aktuelle Marktentwicklungen zu berücksichtigen. Sollte Ihre spezifische Frage hier nicht beantwortet werden, stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung jederzeit zur Verfügung.